Andreas Kriegenburg hat Kafkas “Der Prozess” als bildmächtige Parabel inszeniert. Das seltsame Leiden der Hauptfigur an einem ominösen Gerichtsprozess lässt er acht Schauspieler auf einer eindrucksvollen vertikalen Drehbühnenkonstruktion exerzieren. Nicht zum ersten Mal war der Regisseur dabei sein eigener Bühnenbildner. Wir wagen zwei Überlegungen zu seinem Bewegungskonzept.

Gegen das Gesetz der Schwerkraft: "Der Prozess" in der Inszenierung von Andreas Kriegenburg beim tt09. Foto: Arno Declair


