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		<title>Provokative Musterschülerin</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 09:38:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nikola Richter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Premiere, viele Premieren: Zum ersten Mal verlautbarte die Theatertreffen-Jury gestern persönlich und live in einer Pressekonferenz ihre Auswahl der zehn bemerkenswerten Inszenierungen 2010, die vom 6. bis 22. Mai zum Theatertreffen nach Berlin eingeladen werden. Das Jury-Jahr folgt einer eigenen Zeitrechnung, es reicht bis einen Tag vor der Juryentscheidung. Daher vermissen viele auch nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3523" class="wp-caption alignleft" style="width: 227px"><a rel="attachment wp-att-3523" href="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/allgemeines/provokative-musterschulerin/attachment/tt11_banner/"><img class="size-full wp-image-3523 " title="tt11_banner" src="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/uploads/2011/02/tt11_banner.gif" alt="" width="227" height="96" /></a><p class="wp-caption-text">Gelb und lila sind die Farben im tt-Mai 2011.</p></div>
<p><strong>Eine Premiere, viele Premieren</strong>: Zum ersten Mal verlautbarte die <a href="http://www.berlinerfestspiele.de/de/aktuell/festivals/03_theatertreffen/tt11_jury/tt11_jury.php" target="_blank">Theatertreffen-Jury</a> gestern <strong>persönlich und live</strong> in einer Pressekonferenz ihre <a href="http://www.berlinerfestspiele.de/de/aktuell/festivals/03_theatertreffen/tt11_auswahl/tt11_auswahl_1.php" target="_blank">Auswahl der zehn bemerkenswerten Inszenierungen 2010</a>, die vom 6. bis 22. Mai zum Theatertreffen nach Berlin eingeladen werden. Das Jury-Jahr folgt einer eigenen Zeitrechnung, es reicht bis einen Tag vor der Juryentscheidung. Daher vermissen viele auch nun Andrea Breths &#8220;Zwischenfälle&#8221; vom Wiener Akademietheater, das erst jüngst, am 5. Februar 2011, Premiere hatte, siehe etwa die Kommentare zur aktuellen <a href="http://nachtkritik.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=5269:die-auswahl-fuer-das-berliner-theatertreffen-2011&amp;catid=126:meldungen#comment-19161">Presseschau auf nachtkritik</a>. Die beliebte Netztheater-Plattform erstellte, zusammen mit Lesern, eine alternative Liste der besten Inszenierungen, das so genannte <a href="http://www.nachtkritik.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=5237&amp;catid=222&amp;Itemid=60" target="_blank">nachtkritik-Theatertreffen</a>, gedacht als Kontrapunkt. So nicht in diesem Jahr: Denn beide Listen überschneiden sich an drei Stellen: Der &#8220;Don Carlos&#8221; aus Dresden, Elfriede Jelineks Dreiteiler &#8220;Das Werk&#8221; / &#8220;Im Bus&#8221; / &#8220;Ein Sturz&#8221; vom Schauspiel Köln und das persönlich-dokumentarische Vater-Tochter-&#8221;Testament&#8221; von She She Pop sind auf beiden TopTen vertreten. Diese Auswahl der &#8220;eher unüblichen Verdächtigen&#8221; (Jurymitglied Wolfgang Höbel) ist &#8220;was ganz anderes&#8221; (Christine Dössel, SZ) als sonst, aber eigentlich theaterpolitisch hyperkorrekt.<strong> </strong></p>
<p><strong>Will die verjüngte und verweiblichte Jury, in der, so erläutert die Festivalleiterin <a href="http://www.berlinerfestspiele.de/de/archiv/festivals2008/03_theatertreffen08/tt_08_team/tt_08_bio_laufenberg.php" target="_blank">Iris Laufenberg</a>, die für die Wirtschaft geforderte Frauenquote bereits umgesetzt sei, dieses Mal jeglicher Kritik zuvorkommen?</strong> Sie erweist sich in diesem Jahr als lernfähige Musterschülerin und erfüllt so jegliche Quotenforderung: Regisseurinnen sind dabei (darunter Karin Henkel, Karin Beier), dreimal die sogenannte Provinz (Dresden, Schwerin, Oberhausen), Interkultur (Nurkan Erpulat), Performance (She She Pop und Herbert Fritsch), Ehrung (Christoph Schlingensief). Beim genaueren Hinschauen finden sich allerdings auch Wiederkehrer wie Stefan Bachmann oder Stefan Pucher unter der Auswahl, an jeden Theatergeher ist gedacht. Die gut akzentuierte Provokation, den Medienkünstler und Schauspieler Herbert Fritsch zum ersten Mal und dann gleich doppelt einzuladen, ein ehemaliges Volksbühne-Urgestein, lässt auf Frontalzusammenstöße hoffen. &#8220;Ich habe bei der Bundeskulturstiftung einen Antrag gestellt: sieben Jahre ohne Publikum zu spielen&#8221;, erzählte Fritsch 2007 bei seinem Genremix Bühnenkabarett <a href="http://www.dailymotion.com/video/x419l1_herbert-fritsch-und-sabrina-zwach-i_people" target="_blank">Angst</a>: &#8220;Und ich habe das Geld bekommen.&#8221;</p>
<p>Auf der leeren, frisch renovierten Bühne der Berliner Festspiele, einem schwarzen, an diesem Tag etwas zugigen Kunsttempel, der nun eine der modernsten Techniken in Europa besitzt, materalisiert sich eine weitere Premiere: Vor dem heruntergelassenen eisernen Vorhang, vor dem Iris Laufenberg und die Jury sitzen, sind alle aktuellen Fragen offen, oder besser, bühnenreif eröffnet. <strong>Wie steht es um Postfeminismus, Mediendiskurse, regionalen Kultursumpf, Integration und Bildung, Generationenverträge, Neu-Kolonialismus, wie steht es überhaupt um Theaterformen zwischen Ensembletheater, Off-Gruppen, schreibenden Schauspielern und Klassiker-Auffrischungen? Wir werden es sehen.</strong></p>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.theatertreffen-blog.de%2Ftt10%2Fallgemeines%2Fprovokative-musterschulerin%2F&amp;title=Provokative%20Mustersch%C3%BClerin"><img src="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Vorgeschlagen</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Jan 2011 10:41:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nikola Richter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das ist schön: Das tt-Blog 2010 befindet sich auf der Liste der eingegangenen Vorschläge für den diesjährigen Grimme Online Award, die wichtigste Webseiten-Auszeichnung. Neue Ideen können noch bis 15. März eingereicht werden, die Nominierten werden am 11. Mai 2011 bekanntgegeben. Also mitten im tt 2011!
In der Kategorie Kultur wurden bisher prämiert: Frischfilm, eine Kurzfilmplattform des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist schön: Das tt-Blog 2010 befindet sich auf der <a href="http://www.grimme-institut.de/html/index.php?id=1146" target="_blank">Liste der eingegangenen Vorschläge</a> für den <strong>diesjährigen Grimme Online Award</strong>, die wichtigste Webseiten-Auszeichnung. Neue Ideen können noch bis 15. März eingereicht werden, die Nominierten werden am 11. Mai 2011 bekanntgegeben. Also mitten im tt 2011!</p>
<p>In der <strong>Kategorie Kultur </strong>wurden bisher prämiert: <a href="http://frischfilm.sf.tv/" target="_blank">Frischfilm</a>, eine Kurzfilmplattform des Schweizer Fernsehens (2010), die <a href="http://www.krimi-couch.de/" target="_blank">Krimi-Couch</a>, sowie die Kinder-Seite <a href="http://www.kindernetz.de/tom" target="_blank">Tom</a> (2009), der Auftritt des <a href="http://www.intro.de/" target="_blank">Intro</a>-Magazins und die Literatur-Informationsseite <a href="http://www.literaturport.de/" target="_blank">Literaturport</a> (2008), der im Blog <a href="http://www.nach100jahren.de/" target="_blank">Nach 100 Jahren</a> veröffentlichte Briefwechsel der Schriftstellerin Annette von Droste-Hülshoff und das &#8220;Video- und Debattenportal&#8221; <a href="http://www.polylog.tv/" target="_blank">Polylog</a> der Satiresendung Polylux (2007), die Internet-Show <a href="http://www.ehrensenf.de/" target="_blank">Ehrensenf</a> und das Gruppenblog der Zentralen Intelligenzagentur <a href="http://riesenmaschine.de/" target="_blank">Riesenmaschine</a> (2006), das Online-Archiv für internationale Poesie, die <a href="http://lyrikline.org/" target="_blank">Lyrikline</a> der Literaturwerkstatt Berlin (2005). Vorher, in den Jahren 2001 bis 2004, wurden kulturelle Angebote nicht in einer eigenen Kategorie ausgezeichnet. <strong>Theater war bisher kein einziges Mal vertreten! Es wird Zeit. </strong></p>
<p>Zumal das Theater im Netz durchaus etwas hermacht, etwa das Thalia Theater mit Lessingtageblog und <a href="http://www.thalia-theater.de/nc/journal/kategorie/select_category/6/" target="_blank">Debattenbereich</a>, das Burgtheater mit dem fulminanten Einstieg &#8220;<a href="http://www.burgtheater.at/Content.Node2/home/index.php" target="_blank">Welt Burg Dorf</a>&#8221; und über die Seiten gestreuten, meta-theatralen Zeichnungen oder die schnellsten Kritiken der Welt auf <a href="http://nachtkritik.de" target="_blank">nachtkritik</a> (war schon oft nominiert). Ich persönlich schätze das Archiv mit kurzen Texten europäischer Dramatiker auf <a href="http://newplays-blog.de/category/patron/" target="_blank">Newplays-Blog</a> sehr, für das ich auch ein wenig zuständig war, zusammen mit dem Team des Festivals &#8220;Neue Stücke aus Europa&#8221;. 41 Theaterautoren, darunter Mark Ravenhill, Lukas Bärfuss oder Biljana Srbljanović schreiben über ihr Arbeiten und ihre Arbeit auf der eigenen Sprache, auf Deutsch und Englisch.</p>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.theatertreffen-blog.de%2Ftt10%2Fallgemeines%2Fvorgeschlagen%2F&amp;title=Vorgeschlagen"><img src="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>International Culture Bloggers Wanted!</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Dec 2010 14:56:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nikola Richter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Are you a blogger? &#8230; Yes?
Great, nice to meet you: Hello! Hola! Hallo!
Are you blogging in English, German or Spanish about culture and/or theatre on your own blog &#8211; be it in a written, audio, photo or video format? &#8230; Is this a yes?
Und du verstehst Deutsch so gut, dass du Gesprächen, szenischer Sprache und Diskussionen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Are you a <strong>blogger</strong>? &#8230; Yes?<br />
Great, nice to meet you: Hello! Hola! Hallo!</p>
<p>Are you <strong>blogging in English, German or Spanish</strong> about <strong>culture and/or theatre</strong> on your own blog &#8211; be it in a written, audio, photo or video format? &#8230; Is this a yes?</p>
<p>Und du verstehst Deutsch so gut, dass du Gesprächen, szenischer Sprache und Diskussionen aktiv folgen kannst? Dass du auch deutschsprachige Theatertexte <strong>lesen und verstehen</strong> kannst? &#8230; Ich höre noch ein Ja?</p>
<div id="attachment_3502" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><img class="size-medium wp-image-3502" title="bloggers wanted" src="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/uploads/2010/12/bloggers-wanted-250x187.jpg" alt="" width="250" height="187" /><p class="wp-caption-text">A space for you at tt-Blog 2011: Apply now!</p></div>
<p>Wenn du dreimal mit ja geantwortet hast, dann lies bitte <a href="http://berlinerfestspiele.de/de/aktuell/festivals/03_theatertreffen/tt11_blog/tt11_blog.php" target="_blank">hier</a> weiter, da geht es zu den <strong>Bewerbungsmodalitäten des Theatertreffen-Blogs 2011</strong> auf Deutsch und Englisch. Es werden acht internationale Kultur-Blogger gesucht, die vom Theatertreffen 2011, dem wichtigsten Theaterfestival für deutschsprachiges Regietheater berichten wollen. Subjektiv, vielsprachig, eigenwillig.</p>
<p>Unterstützt wird das Theatertreffen-Blog 2011 von den <strong><span style="font-weight: normal;">Medienpartnern </span><a href="http://www.berliner-zeitung.de" target="_blank">Berliner Zeitung</a></strong> und <strong><a href="http://www.kultiversum.de" target="_blank">kultiversum</a><span style="font-weight: normal;">. G</span></strong>efördert erstmals von der<strong> <a href="http://www.rudolf-augstein-stiftung.de/" target="_blank">Rudolf-Augstein-Stiftung</a></strong>.</p>
<p>Bewerbungen sind möglich bis zum 31. Januar 2011.</p>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.theatertreffen-blog.de%2Ftt10%2Fallgemeines%2Finternational-culture-bloggers-wanted%2F&amp;title=International%20Culture%20Bloggers%20Wanted%21"><img src="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Das kritische Rauschen</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 11:18:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nikola Richter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Kritiker sind nach Hause gefahren, die kritischen Daten bleiben. Denn Kritiker sind Datenverarbeiter. Da sind der Theatertext, die Spielfassung, Pressemitteilungen, Programmhefte, Diskurse, Kollegengespräche, Interviews, Online- und Offline-Recherchen, die gelesen werden wollen, und da ist natürlich die eigene teilnehmende Beobachtung als klatschender &#8211; oder nicht-klatschender, mitschreibender oder stillschweigender &#8211; Zuschauer. Da sind die Eindrücke, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Kritiker sind nach Hause gefahren, die kritischen Daten bleiben. Denn Kritiker sind Datenverarbeiter</strong>. Da sind der Theatertext, die Spielfassung, Pressemitteilungen, Programmhefte, Diskurse, Kollegengespräche, Interviews, Online- und Offline-Recherchen, die gelesen werden wollen, und da ist natürlich die eigene teilnehmende Beobachtung als <a href="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/allgemeines/du-bist-wie-du-klatscht/" target="_blank">klatschender</a> &#8211; oder nicht-klatschender, mitschreibender oder stillschweigender &#8211; Zuschauer. Da sind die Eindrücke, die Einordungen, die medial einprasseln. Schon 1984 &#8211; <a href="http://www.guardian.co.uk/technology/2009/aug/11/internet-computing" target="_blank">das Internet war gerade erst ein Jahr alt</a> und mit 200 bis 400 teilnehmenden Großrechnern sehr übersichtlich &#8211; beschrieb der US-amerikanische Autor Don DeLillo in seinem berühmten postmodernen Roman &#8220;Das weiße Rauschen&#8221;, wie der Mensch in neuartigen Informationsflüssen versinkt. Heute möchte ich ihm zurufen: Nein, er versinkt doch überhaupt nicht!</p>
<p>Denn wenn sich acht aus 120 Bewerberinnen und Bewerbern ausgewählte Nachwuchs-Theaterkritiker fast drei Wochen während des Theatertreffens blog-redaktionell betätigen, wenn sie täglich in Redaktionssitzungen diskutieren und sich austauschen, über die eigenen Kriterien und Maßstäbe, wenn sie fotografieren, filmen, schreiben, mitschneiden und somit ihre Gedanken sortieren, wenn sie begleitet werden von freundlich-kritischen Mentoren, dann wird aus dem weißen Rauschen ein kritisches Rauschen. Denn es ging neben vielen konkreten Debatten über die zum tt10 eingeladenen Inszenierungen auch um viele grundsätzliche Fragen, etwa zum <a href="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/artikel-zu/preisverleihungen/abgetreten/" target="_blank">Abdanken der Botho-Strauß-Generation</a> und zu <a href="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/allgemeines/rauschen-in-der-rube/" target="_blank">Großkritiker</a>-Allüren, zu den Menschen hinter den <a href="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/artikel-zu/vor-den-kulissen-teil-2/" target="_blank">Kulissen</a> und Schauspielern/Regisseuren/Autoren ganz <a href="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/author/mary/" target="_blank">privat</a>, zur allgegenwärtigen <a href="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/allgemeines/ich-hab-die-krise-mit-der-krise/" target="_blank">Krise</a>, zu den <a href="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/allgemeines/wieviel-zickigkeit-konnen-sie-sich-leisten/" target="_blank">Arbeitsbedingungen</a> der Theaterleute, insbesondere der freien Szene, zu A<a href="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/allgemeines/wunsch-dir-was/" target="_blank">lternative</a>n für die tt-Einladungsliste, und ja, genau, auch zum Sinn und Zweck von Theater, <a href="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/allgemeines/warum-theater/" target="_blank">an sich und überhaupt</a> und in der <a href="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/allgemeines/the-future-archive-of-theater/" target="_blank">Zukunft</a>. Es entstanden etwa 140 Artikel, zu den Gastspielen, dem Stückemarkt, dem Internationalen Forum und dem Rahmenprogramm. Ein Archiv des Festivals, ein Datenstrom, fast möchte ich sagen, für immer.</p>
<div id="attachment_3474" class="wp-caption alignleft" style="width: 225px"><a rel="attachment wp-att-3474" href="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/editorial-blog/das-kritische-rauschen/attachment/tt-blog-2010-kartons/"><img class="size-medium wp-image-3474" title="tt-blog-2010-kartons" src="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/uploads/2010/07/tt-blog-2010-kartons-225x300.jpg" alt="Das quadratische Büro." width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Büro hoch zwei. </p></div>
<p><strong>Das stieß auf Wohlwollen, auf Respekt und auf den Wunsch nach mehr, sowohl bei den klassischen als auch bei den neuen Medien</strong>: Die <a href="http://www.morgenpost.de/printarchiv/kultur/article1309503/Wenn-die-Tresortuer-klemmt-geht-nichts-mehr.html" target="_blank">Berliner Morgenpost</a> lobte die Schnelligkeit der Blogger, diese sei doch &#8220;ausdrücklich zu würdigen&#8221;, <a href="http://www.freitag.de/kultur/1018-krise-auf-dem-fest" target="_blank">der Freitag</a> wies auf den bloggenden Intendanten der Berliner Festspiele <a href="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/author/sartorius/" target="_blank">Joachim Sartorius</a> hin. Er schrieb in diesem Jahr erstmals online mit, eine Premiere. Die Stuttgarter Zeitung befand, dass mit dem Theatertreffen-Blog der &#8220;virtuellen Teilnahme&#8221; am Festival nichts mehr im Wege stünde. 3sat-kulturzeit, der SWR und der RBB berichteten in eigenen längeren Beiträgen über die neuen Formate der Online-Theaterkritik (z.B. unsere Votingecke <a href="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/tag/herzzahl/" target="_blank">Herzzahl</a>). Das Blog<a href="http://theater-in-berlin.blogspot.com" target="_blank"> Theater in Berlin</a> fand bereits unseren ersten Beitrag interessant (<a href="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/allgemeines/kulturjournalistisches-bloggen-geht-das-uberhaupt/" target="_blank">&#8220;Ist kulturjournalistisches Bloggen möglich?&#8221;</a>); ein junger Blogger aus München, <a href="http://www.manuel-braun.com/blog/2010/05/theaterblog/" target="_blank">Manuel Braun, </a>forderte: &#8220;So etwas wie den Theatertreffen-Blog sollte es das ganze Jahr über geben. Punkt.&#8221; Vielen Dank dafür!</p>
<p>Aber auch unsere Leser liebten das diesjährige Blog: <strong>Die Userzahlen verdoppelten sich im Vergleich zu 2009</strong>: 14.938 Besucher, 23.219 Besuche und 227.828 Seitenaufrufe. Das bedeutet, jeder Leser, der auf dieses Blog kam, las durchschnittlich 9,81 Seiten und erstellte sich somit <strong>eine kleine individuelle Theaterzeitung &#8211; ohne Lieferzeit, Kioskgang, Altpapierentsorgung</strong>. Ich habe nun mein fast papierloses Büro wieder zusammengepackt: Es passt, samt Küchenausrüstung (Kaffeemaschine, Tassen, Gläser, Wasserkocher) in zwei handliche Kartons. So überwintert ein Blog. Bis zum nächsten Theaterfrühling!</p>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.theatertreffen-blog.de%2Ftt10%2Feditorial-blog%2Fdas-kritische-rauschen%2F&amp;title=Das%20kritische%20Rauschen"><img src="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Menschliches Treibgut</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 11:04:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Reichart</dc:creator>
				<category><![CDATA[Editorial Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnis]]></category>
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		<category><![CDATA[Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Schiff]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Theaterfestivalbetrieb ist wie ein großes Schiff, mit mehreren Decks, jeder Menge Crew und Personal, einem Kapitän oder wie beim Theatertreffen, mit einer Kapitänin an der Kommandobrücke. Es gibt eine vorhergesehene Route für die Reise und einen sorgsam ausgeklügelten Zeitplan, in den alle Landgänge (in diesem Fall die zehn Premieren) eingetragen sind. Während der Fahrt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Theaterfestivalbetrieb ist wie ein großes Schiff, mit mehreren Decks, jeder Menge Crew und Personal, einem Kapitän oder wie beim Theatertreffen, mit einer Kapitänin an der Kommandobrücke. Es gibt eine vorhergesehene Route für die Reise und einen sorgsam ausgeklügelten Zeitplan, in den alle Landgänge (in diesem Fall die zehn Premieren) eingetragen sind. Während der Fahrt gibt es etliche Gala-Dinners, auf denen sich Gäste, Prominenz und Crew amüsieren, hinter vorgehaltener Hand tuscheln, Insider-News austauschen und jede Menge Seemannsgarn spinnen. <strong>Von außen betrachtet, mag das stimmen. Aber was heißt es, selbst mit an Bord gewesen zu sein? </strong> Es bedeutet, den Boden unter den Füßen zu verlieren. Auf hoher See zu treiben. Einzutauchen.</p>
<p>Es hieß, vom Büro aufs Schiff mit dem Namen Festspielhaus zu wechseln, alles für das Auslaufen aus dem Hafen vorzubereiten, danach langsam an Fahrt zu gewinnen und sich auf offener See treiben, schaukeln oder gar hin- und herwerfen zu lassen. Oft, wenn ich den Boden unter den Füßen verlor, fühlte ich mich wie menschliches Treibgut: Mal trug mich ein gesehenes Stück langsam und fast still, dann wieder schäumte und zischte es mir um die Ohren, und ich ritt auf einer Welle, einer Theaterwelle, die mich Salzwasser schlucken ließ und mich nach mehr Wasser, nach mehr Texten, nach mehr solchen Erlebnissen verlangen ließ. Es gab keinen Stillstand, weil jede Enttäuschung nach einem nicht ganz so bemerkenswerten Stück von der nächsten großen Welle neuer Eindrücke überrollt wurde. Ich brauchte nur auf eine dieser Welle warten, um wieder abzutauchen. Danke für das tt 2010, dem ich 3 &#8220;t“s hinzufügen werde: <strong>Tiefgang, Tiefenrausch, Tiefenwirkung.</strong></p>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.theatertreffen-blog.de%2Ftt10%2Feditorial-blog%2Fmenschliches-treibgut%2F&amp;title=Menschliches%20Treibgut"><img src="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Fazit</title>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 13:30:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion tt-Blog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<description><![CDATA[Die acht diesjährigen Theatertreffen-Blogger haben Nachlese gehalten. Hier geben sie ihre ganz persönliche Rückschau auf 22 Tage Kulturjournalismus im Netz: die Zeit, die bleibt.

Wenige Tage nach dem letzten Theatertreffen-Abend. Ich wasche Wäsche, gehe einkaufen um meinen Kühlschrank zu füllen, melde mich bei meinen Freunden zurück und wundere mich, dass die Pflanzen auf dem Balkon so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die acht diesjährigen Theatertreffen-Blogger haben Nachlese gehalten. Hier geben sie ihre ganz persönliche Rückschau auf 22 Tage Kulturjournalismus im Netz: die Zeit, die bleibt.</strong></p>
<div id="attachment_3423" class="wp-caption alignleft" style="width: 450px"><a rel="attachment wp-att-3423" href="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/allgemeines/fazit/attachment/gruppenabschluss_01/"><img class="size-large wp-image-3423" title="GruppenAbschluss_01" src="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/uploads/2010/05/GruppenAbschluss_01-450x300.jpg" alt="" width="450" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Blogger-Pyramide: Kim Keibel, Judith Liere, Anna Pataczek, Alexandra Müller, Elisabeth Hamberger, Shane Anderson, Kai Krösche, Fußball (von links nach rechts, im Foto fehlt Barbara Behrendt) Foto: Selbstauslöser/Kim Keibel</p></div>
<p><span id="more-3395"></span></p>
<p>Wenige Tage nach dem letzten Theatertreffen-Abend. Ich wasche Wäsche, gehe einkaufen um meinen Kühlschrank zu füllen, melde mich bei meinen Freunden zurück und wundere mich, dass die Pflanzen auf dem Balkon so geschossen sind. <strong>Es fühlt sich an, als käme ich aus dem Urlaub. Dabei war ich bloggen. </strong>Über drei Wochen ohne ausreichend Schlaf. Ständig den Laptop und das Aufnahmegerät mitgeschleppt, genauso wie bestimmte Wörter, die immer und immer wieder durchdacht werden wollten. &#8220;<a href="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/allgemeines/groses-theater-was-nun/" target="_blank">Ästhetik</a>&#8221; oder &#8220;<a href="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/allgemeines/rauschen-in-der-rube/" target="_blank">Regietheater</a>&#8221; zum Beispiel. Tägliches Sich-Einlassen auf neue Bühnensprachen und -bilder, Menschen kennenlernen und mögen, Debatten verfolgen – kurzum, permanente (wundervolle) Reizüberflutung. Und trotzdem erholt. Vielleicht weil Bloggen so spielerisch ist, weil nach schwerer Kost das lockere Häppchen folgen darf &#8211; und es funktioniert- , weil es ein Arbeiten der kurzen Wege war, schließlich saßen wir wie im Korrespondentenbüro direkt vor Ort. Es war Luxus-Urlaub. <em>(Anna Pataczek)</em></p>
<p>Wird es wieder einen Tag geben, an dem ich nicht müde bin? Kann eine gute Theaterkritik in vier Stunden entstehen? Kann ein guter Text überhaupt zwischen Redaktionskonferenz und Interviewtermin am Nachmittag entstehen? Ist es ok, zum Frühstück nur Schokokekse in der Konferenz zu essen? Kann man einen Theater-Blog mit Texten füllen, die neue, kleine, nette Formate haben – und trotzdem Substanz? Tut es dem Schreiben gut, dem Theaterbetrieb so nah zu kommen? Sind Premierenfeiern für Kritiker tabu? Warum schmecken Brezeln in Berlin nicht? Darf ein Text verändert werden, wenn er schon online steht? Darf die Festivalleitung Korrekturen einfordern? Wie viele Marthaler muss man gesehen haben, um über Theater schreiben zu können? War Neuhardenberg Zeitverschwendung? Warum schwärmen wir alle von der wahnsinnig konservativen Kleiner-Mann-Inszenierung? Warum muss eine Jury in einer Stunde im Fernsehen entscheiden, wer 10.000 Euro gewinnt? Warum bekommt ein gestandener Schauspieler von 40 Jahren einen Nachwuchs-Preis? <strong>Fragen über Fragen, weit über die Blogger-Zeit hinaus&#8230;</strong> (<em>Barbara Behrendt</em>)</p>
<p>Nun bin ich wieder in diesem kleinen Städtchen neben Stuttgart und Berlin ist so fern und das Theater auch. So fühlt es sich auf jeden Fall an. Die Wochen beim Theatertreffenblog waren intensiv und arbeitsam. Jeden Tag eine Redaktionssitzung, neue Themen und Aufgaben. Oft dachte man: &#8220;Herrje, wie soll ich das nur alles schaffen!&#8221; und dann waren da die anderen, die Mitblogger, die einem halfen und Mut machten und Gedanken schenkten. Und dann ging das alles. Stolz war man dann auf sich und die nächste Redaktionssitzung und die nächsten Themen und Aufgaben konnten dann ruhig kommen. <strong>Die Krise war immer gegenwärtig – sowohl auf der Bühne wie auch bei der Arbeit (in Form eines überdimensionalen Kamerarucksackes auf meinem Rücken).</strong> Aber nun weiß ich, dass man sie auch einfach mal abstreifen kann, die Krise, und dann ganz beseelt sein Tanzbein schwingen darf. Ich bin dankbar, dass ich dabei sein durfte beim Theatertreffenblog 2010. Ich bedanke mich bei den Mentoren für die langen Diskussionen und die vielen Denkanstöße und ich sage meinen Mitbloggern Danke für ihre Offenheit und Herzlichkeit. <em>(Elisabeth Hamberger)</em></p>
<p>Eine Woche ist es schon wieder her. Ich muss aufpassen, dass ich hier nicht sentimental werde. Aber wenn das Theatertreffen eines war, dann menschlich. Wir haben in unseren Redaktionssitzungen jede Menge &#8220;Fässer aufgemacht&#8221;, große, kleine, historische, theoretische, vielschichtige, emotionale, postmoderne, authentische, transzendentale &#8230; you name it. Sachlich ausgedrückt: Diskurse. Wir haben so ziemlich überall nach Fassdeckeln gesucht: In den Wettbewerbsbeiträgen, beim Stückemarkt und in den heimlich mitgehörten Gesprächen auf den Premierenpartys. Aber der Boden unserer Fässer war meistens gar nicht so sachlich.<strong> Auf unseren Fassböden ging es vor allem um die Liebe zum Theater. Ach, jetzt wirds doch sentimental. Egal.</strong> Bei allen Bemühungen gute Kulturjournalisten zu sein, waren wir alle offen dafür, uns berühren zu lassen von dem, was wir sehen würden. Diese Offenheit war nicht nur gut für die Stimmung in unseren Sitzungen sondern auch für das Quatschen in den Schreibpausen, beim Aushalten des ein oder anderen harten Kommentars und natürlich und immer wieder beim Theater schauen. Hach, Kinder &#8230; was soll ich da noch sagen. Wann machen wir das nächste Fass auf? <em>(Alexandra Müller)</em></p>
<p>Ich hatte ja ein bisschen Angst am Anfang. Vor diesem Theaterbloggen und vor den Theaterbloggern, den anderen. Davor, dass da sieben Jungjournalisten stehen, die die ganze Zeit nur hochintellektuelles Dramaturgenvokabular absondern wollen. Davor, dass das alles dann doch wieder nur die Fortsetzung des Feuilletons mit anderen Mitteln wird. Und dann? Treffe ich auf sieben höchst unterschiedliche und höchst kluge Menschen, von denen jeder einen Sack von schlauen, skurrilen, seltsamen und charmanten Ideen dabei hat, wie man sich heranwagen kann, an dieses Schreiben übers Theater. Und aus diesem Sack haben sie jeden Morgen um zehn ein paar dieser wunderbaren Ideen auf den Konferenztisch geworfen, und ich habe auch noch welche dazu geworfen und am Ende des Tages standen dann fünf oder mehr Beiträge auf der Seite, die von der soliden Inszenierungskritik über das Hintergrundinterview bis zum spontanen &#8220;Was ich auch die ganze Zeit mal loswerden wollte&#8221; reichten. Und genau <strong>diese Mischung hat wahnsinnig Spaß gemacht</strong>. <strong>Und auch Mut: sich einfach mal zu trauen, ein bisschen anderes an das hochkulturheilige Theater ranzugehen</strong>, nämlich mit Lust und Leidenschaft und Meinung und Motzen und Lieben und Grübeln.<em> (Judith Liere)</em></p>
<p>Da rast man drei Wochen lang mit 200 km/h durch das Theatertreffen, die Tage, Inszenierungen und Premierenfeiern fliegen an einem vorbei wie ein paar Straßenschilder; und plötzlich latscht man mit voller Wucht in die Bremse, steht man auf einmal still. Dann: Abfahrt nehmen, rein in die Stadt, in den Alltag. Die Bäume und Menschen links und rechts werden wieder sichtbar, man reiht sich wieder ein ins Stop-and-Go des Feierabendverkehrs und ist wieder ganz zurück in seinem alten Leben. Doch die Erinnerung bleibt: An 21 Tage voller Inspiration, voller spannender &#8211; und ebenfalls ein paar langweiliger &#8211; Theaterabende; an ein großartiges und großartig zusammengewürfeltes Team, das sich ganz ohne Eitelkeiten, dafür aber mit umso mehr Hilfsbereitschaft gegenseitig unter die Arme griff und motivierte. An die endlosen Diskussionen und die Freude über Meinungsverschiedenheiten (ohne dass es je zum fiesen Streit eskaliert wäre), an die leider wetter- und stressbedingt wenigen, aber dafür sehr schönen Verschnauf-Abende.<strong> Mir war&#8217;s eine Freude, eine Ehre, eine Bereicherung, eine tolle Erfahrung</strong>: Super, dass ich dabei sein konnte, super, wenn sich irgendwann nochmal eine Zusammenarbeit ergibt. <em>(Kai Krösche)</em></p>
<p>Meetings, editorial meetings, meeting new people. Interviews, workshops, debates, parties, blogging. Intense bike riding. And, somewhere amongst all of this, there were also the performances. Marthaler, Nature Theater of Oklahoma, Stemann. Whoa. <strong>The performances this year at tt changed a lot for me, for my writing practice, for my idea of what theater is and could be, for my appreciation of festivals.</strong> In seeing these performances and blogging about them, I realized that an institution like tt is really quite amazing. They&#8217;re willing to take risks in their performances and to then allow voices from within to be critical, investigative and full of questions. This was very productive for me, for I too learned to take risks, to try things I normally wouldn&#8217;t do. I&#8217;m very thankful for this time and for being able to work together with such an intelligent, inspired team of bloggers. Hoch, hoch, hoch!!! <em>(Shane Anderson)</em></p>
<p>Und schon ist es wieder vorbei. Drei Wochen habe ich in einem parallelen Theateruniversum gelebt. Ich bin in dieser Theater-Blase von einem Termin zum nächsten geflogen. Dass ein Blog ein Medium ist, dass sich zeitnah mit einem Thema auseinandersetzt und daher wir, die &#8220;Themenproduzierer&#8221;, immer ein wenig unter Zeitdruck stehen würden, war mir von vornherein klar. Was mir allerdings nicht klar war, dass keine Zeit dafür vorgesehen war, sich länger mit jemandem auseinander zu setzen. Das wäre mir sehr wichtig gewesen als Ausgleich zum schnellen, eigenen Rhythmus des Festivals. Also habe ich aus der Not eine Tugend gemacht. Meine neben der dokumentarischen Arbeit entstandenen Bilderserien leben von dieser Schnelligkeit und wären auch sonst nicht umsetzbar gewesen. <strong>Ich habe im Endeffekt den ganzen Zeitdruck und die Anspannung mit meinen Protagonisten geteilt und bin ihnen daher sehr dankbar für ihre Mitarbeit. </strong>Wir saßen eben alle in einem Boot &#8211; dem tt10-Boot &#8211; , und sie haben es nicht zum Kentern gebracht. Danke! Und vielen Dank, meine liebe Redaktionsgruppe! Ich fand euch super! <em>(Kim Keibel)</em></p>
<div id="attachment_3424" class="wp-caption alignleft" style="width: 450px"><a rel="attachment wp-att-3424" href="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/allgemeines/fazit/attachment/schlafende-blogger-2010-jpg/"><img class="size-large wp-image-3424" title="Schlafende Blogger 2010.jpg" src="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/uploads/2010/05/Schlafende-Blogger-2010.jpg-450x300.jpg" alt="" width="450" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Und nun? Eine kleine Pause... Foto: Selbstauslöser/Kim Keibel</p></div>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.theatertreffen-blog.de%2Ftt10%2Fallgemeines%2Ffazit%2F&amp;title=Fazit"><img src="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Warum Theater?</title>
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		<pubDate>Tue, 25 May 2010 15:29:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai Krösche</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Theatertreffen-Blog stellte während der gesamten Festivalzeit Theatermachern und -gängern die Frage &#8220;Warum Theater?&#8221; auf einem weißen Blatt Papier und bat darum, diese vor Ort, mit Stift, schnell und ohne lange Überlegungszeit zu beantworten. Das stieß bei manchen auf Ablehnung (&#8220;blöde Frage&#8221;, &#8220;nicht in so kurzer Zeit&#8221;, &#8220;Fragen Sie das doch nicht mich, ich mach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Theatertreffen-Blog stellte während der gesamten Festivalzeit Theatermachern und -gängern die Frage &#8220;Warum Theater?&#8221; auf einem weißen Blatt Papier und bat darum, diese vor Ort, mit Stift, schnell und ohne lange Überlegungszeit zu beantworten. Das stieß bei manchen auf Ablehnung (&#8220;blöde Frage&#8221;, &#8220;nicht in so kurzer Zeit&#8221;, &#8220;Fragen Sie das doch nicht mich, ich mach doch selbst Theater&#8221;), bei anderen auf spontane, mal ernste, mal witzige Einfälle. Ein Zettelkasten, unter anderem mit Zeichnungen von Christoph Marthaler, Ulrich Matthes und Karin Beier. </strong>(Mehr davon? Der Blick aufs Theater von heute aus der Zukunft gesehen: <a href="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/allgemeines/the-future-archive-of-theater/" target="_blank">Future Archive of Theatre</a>).<strong></strong><span id="more-892"></span></p>
<div id="attachment_954" class="wp-caption alignleft" style="width: 200px"><a href="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/uploads/2010/05/warum_Theater_09.jpg" rel="lightbox[892]"><img class="size-thumbnail wp-image-954  " title="Johan Simons, Regisseur" src="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/uploads/2010/05/warum_Theater_091.jpg" alt="" width="200" height="142" /></a><p class="wp-caption-text">Johan Simons, Regisseur</p></div>
<div id="attachment_954" class="wp-caption alignleft" style="width: 200px"><a href="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/uploads/2010/05/warum_Theater_08.jpg" rel="lightbox[892]"><img class="size-thumbnail wp-image-954  " title="Angelika Richter, Schauspielerin" src="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/uploads/2010/05/warum_Theater_081.jpg" alt="" width="200" height="142" /></a><p class="wp-caption-text">Angelika Richter, Schauspielerin</p></div>
<p><!--more--></p>
<div id="attachment_954" class="wp-caption alignleft" style="width: 200px"><a href="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/uploads/2010/05/warum_Theater_07.jpg" rel="lightbox[892]"><img class="size-thumbnail wp-image-954  " title="Ton van der Meer, Musiker" src="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/uploads/2010/05/warum_Theater_071.jpg" alt="" width="200" height="142" /></a><p class="wp-caption-text">Ton van der Meer, Musiker</p></div>
<div id="attachment_954" class="wp-caption alignleft" style="width: 200px"><a href="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/uploads/2010/05/warum_Theater_02.jpg" rel="lightbox[892]"><img class="size-thumbnail wp-image-954  " title="Ulrich Matthes, Schauspieler" src="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/uploads/2010/05/warum_Theater_021.jpg" alt="" width="200" height="142" /></a><p class="wp-caption-text">Ulrich Matthes, Schauspieler</p></div>
<div id="attachment_954" class="wp-caption alignleft" style="width: 200px"><a href="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/uploads/2010/05/warum_Theater_06.jpg" rel="lightbox[892]"><img class="size-thumbnail wp-image-954  " title="Georg Quander, Regisseur und Kulturdezernent der Stadt Köln" src="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/uploads/2010/05/warum_Theater_061.jpg" alt="" width="200" height="142" /></a><p class="wp-caption-text">Georg Quander, Kulturdezernent</p></div>
<div id="attachment_954" class="wp-caption alignleft" style="width: 200px"><a href="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/uploads/2010/05/warum_Theater_05.jpg" rel="lightbox[892]"><img class="size-thumbnail wp-image-954  " title="Wolfgang Bergmann, Publizist" src="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/uploads/2010/05/warum_Theater_051.jpg" alt="" width="200" height="142" /></a><p class="wp-caption-text">Wolfgang Bergmann, Publizist</p></div>
<div id="attachment_954" class="wp-caption alignleft" style="width: 200px"><a href="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/uploads/2010/05/wtkellycopper.jpg" rel="lightbox[892]"><img class="size-thumbnail wp-image-954  " title="Kelly Copper, Regisseurin" src="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/uploads/2010/05/Wtkelly.jpg" alt="" width="200" height="142" /></a><p class="wp-caption-text">Kelly Copper, Regisseurin</p></div>
<div id="attachment_954" class="wp-caption alignleft" style="width: 200px"><a href="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/uploads/2010/05/wtpavol.jpg" rel="lightbox[892]"><img class="size-thumbnail wp-image-954  " title="Pavol Liska, Regisseur" src="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/uploads/2010/05/wtpavol1.jpg" alt="" width="200" height="142" /></a><p class="wp-caption-text">Pavol Liska, Regisseur</p></div>
<div id="attachment_954" class="wp-caption alignleft" style="width: 200px"><a href="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/uploads/2010/05/warum_Theater_01.jpg" rel="lightbox[892]"><img class="size-thumbnail wp-image-954  " title="Thomas Aurin, Fotograf" src="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/uploads/2010/05/warum_Theater_011.jpg" alt="" width="200" height="142" /></a><p class="wp-caption-text">Thomas Aurin, Fotograf</p></div>
<div id="attachment_954" class="wp-caption alignleft" style="width: 200px"><a href="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/uploads/2010/05/wtfrankbaumbauer1.jpg" rel="lightbox[892]"><img class="size-thumbnail wp-image-954  " title="Frank Baumbauer, Regisseur und Intendant" src="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/uploads/2010/05/wtfrankbaumbauer.jpg" alt="" width="200" height="142" /></a><p class="wp-caption-text">Frank Baumbauer, Regisseur</p></div>
<div id="attachment_954" class="wp-caption alignleft" style="width: 200px"><a href="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/uploads/2010/05/wtchristophmarthaler1.jpg" rel="lightbox[892]"><img class="size-thumbnail wp-image-954  " title="Christoph Marthaler, Regisseur" src="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/uploads/2010/05/wtchristophmarthaler.jpg" alt="" width="200" height="142" /></a><p class="wp-caption-text">Christoph Marthaler, Regisseur</p></div>
<div id="attachment_954" class="wp-caption alignleft" style="width: 200px"><a href="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/uploads/2010/05/wtstefaniecarp1.jpg" rel="lightbox[892]"><img class="size-thumbnail wp-image-954  " title="Stefanie Carp, Dramaturgin" src="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/uploads/2010/05/wtstefaniecarp.jpg" alt="" width="200" height="142" /></a><p class="wp-caption-text">Stefanie Carp, Dramaturgin</p></div>
<div id="attachment_954" class="wp-caption alignleft" style="width: 200px"><a href="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/uploads/2010/05/wtlukperceval1.jpg" rel="lightbox[892]"><img class="size-thumbnail wp-image-954  " title="Luk Perceval, Regisseur" src="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/uploads/2010/05/wtlukperceval.jpg" alt="" width="200" height="142" /></a><p class="wp-caption-text">Luk Perceval, Regisseur</p></div>
<div id="attachment_954" class="wp-caption alignleft" style="width: 200px"><a href="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/uploads/2010/05/wtannettepaulmann1.jpg" rel="lightbox[892]"><img class="size-thumbnail wp-image-954  " title="Annette Paulmann, Schauspielerin" src="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/uploads/2010/05/wtannettepaulmann.jpg" alt="" width="200" height="142" /></a><p class="wp-caption-text">Annette Paulmann, Schauspielerin</p></div>
<div id="attachment_954" class="wp-caption alignleft" style="width: 200px"><a href="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/uploads/2010/05/wtstefanmerki1.jpg" rel="lightbox[892]"><img class="size-thumbnail wp-image-954  " title="Stefan Merki, Schauspieler" src="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/uploads/2010/05/wtstefanmerki.jpg" alt="" width="200" height="142" /></a><p class="wp-caption-text">Stefan Merki, Schauspieler</p></div>
<div id="attachment_954" class="wp-caption alignleft" style="width: 200px"><a href="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/uploads/2010/05/wtannettekurz1.jpg" rel="lightbox[892]"><img class="size-thumbnail wp-image-954  " title="Annette Kurz, Bühnenbildnerin" src="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/uploads/2010/05/wtannettekurz.jpg" alt="" width="200" height="142" /></a><p class="wp-caption-text">Annette Kurz, Bühnenbildnerin</p></div>
<div id="attachment_954" class="wp-caption alignleft" style="width: 200px"><a href="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/uploads/2010/05/wtkarinbeier1.jpg" rel="lightbox[892]"><img class="size-thumbnail wp-image-954  " title="Karin Beier, Regisseurin und Intendantin" src="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/uploads/2010/05/wtkarinbeier.jpg" alt="" width="200" height="142" /></a><p class="wp-caption-text">Karin Beier, Regisseurin</p></div>
<div id="attachment_954" class="wp-caption alignleft" style="width: 200px"><a href="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/uploads/2010/05/wtukhuon1.jpg" rel="lightbox[892]"><img class="size-thumbnail wp-image-954  " title="Ulrich Khuon, Dramaturg und Intendant" src="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/uploads/2010/05/wtukhuon.jpg" alt="" width="200" height="142" /></a><p class="wp-caption-text">Ulrich Khuon, Intendant</p></div>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.theatertreffen-blog.de%2Ftt10%2Fallgemeines%2Fwarum-theater%2F&amp;title=Warum%20Theater%3F"><img src="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Vor den Kulissen &#8211; Teil 2</title>
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		<pubDate>Tue, 25 May 2010 15:19:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kim Keibel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bildergalerie]]></category>
		<category><![CDATA[Der goldene Drache]]></category>
		<category><![CDATA[Die Kontrakte des Kaufmanns. Eine Wirtschaftskomödie]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer kennt die Räume, in denen die Schauspieler im Rampenlicht stehen besser, als diejenigen, die diese Räume technisch einrichten? Die Blog-Fotografin Kim Keibel hat Techniker, Beleuchter, Bühnenarbeiter, Regieassistenten und andere gebeten, sich auf &#8220;ihren Bühnen&#8221; zu inszenieren. Den ersten Teil der Foto-Serie &#8220;Vor den Kulissen&#8221; finden Sie hier.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer kennt die Räume, in denen die Schauspieler im Rampenlicht stehen besser, als diejenigen, die diese Räume technisch einrichten? Die Blog-Fotografin Kim Keibel hat Techniker, Beleuchter, Bühnenarbeiter, Regieassistenten und andere gebeten, sich auf &#8220;ihren Bühnen&#8221; zu inszenieren. Den ersten Teil der Foto-Serie &#8220;Vor den Kulissen&#8221; finden Sie</strong> <a href="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/artikel-zu/diebe/vor-den-kulissen/" target="_blank"><strong>hier</strong></a><strong>.</strong></p>
<div id="attachment_3281" class="wp-caption alignleft" style="width: 450px"><a href="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/uploads/2010/05/Kulisse-Die_Schmutzigen_111.jpg" rel="lightbox[3280]"><img class="size-large wp-image-3281  " src="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/uploads/2010/05/Kulisse-Die_Schmutzigen_111-450x300.jpg" alt="" width="450" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Manfred Breuer (Beleuchter), Martin Töpler (Tontechniker) und Bianca Both (Bühnenhandwerkerin) in der Kulisse von &quot;Die Schmutzigen, die Hässlichen und die Gemeinen&quot;.</p></div>
<p><span id="more-3280"></span></p>
<div id="attachment_3292" class="wp-caption alignleft" style="width: 450px"><a href="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/uploads/2010/05/Kulisse-LiebeGeld_55b1.jpg" rel="lightbox[3280]"><img class="size-large wp-image-3292" src="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/uploads/2010/05/Kulisse-LiebeGeld_55b1-450x300.jpg" alt="" width="450" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Karsten Raatzsch, Herr Gerlharow (Technik), Corinna Fussbach (Inspizientin) und Melanie Steffens (Regieassistentin) in der Kulisse von &quot;Liebe und Geld&quot;.</p></div>
<div id="attachment_3283" class="wp-caption alignleft" style="width: 450px"><a href="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/uploads/2010/05/Kulisse-GoldeneDrache_069b.jpg" rel="lightbox[3280]"><img class="size-large wp-image-3283  " src="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/uploads/2010/05/Kulisse-GoldeneDrache_069b-450x300.jpg" alt="" width="450" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Michael Höppner (Regieassistent) Michael Bauer, Andreas Jellinek, Andreas Grundhoff, Ronald Ber, Gerhart Mautner, Günther Knapp, Lars Völkerling, Mario Spreitzgraber, Christian Diewald, Thomas Havlik und Eva Schmidt (Techniker des Akademietheaters) in der Kulisse von &quot;Der goldene Drache&quot;.</p></div>
<div id="attachment_3284" class="wp-caption alignleft" style="width: 450px"><a href="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/uploads/2010/05/Kulisse_Kontrakte_096.jpg" rel="lightbox[3280]"><img class="size-large wp-image-3284 " src="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/uploads/2010/05/Kulisse_Kontrakte_096-450x300.jpg" alt="" width="450" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Stefan Muhle (Video) und Nourdin Ghanem (Tonmeister) in der &quot;Die Kontrakte des Kaufmanns&quot;-Kulisse.</p></div>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.theatertreffen-blog.de%2Ftt10%2Fartikel-zu%2Fvor-den-kulissen-teil-2%2F&amp;title=Vor%20den%20Kulissen%20%26%238211%3B%20Teil%202"><img src="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>The Future Archive of Theater</title>
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		<pubDate>Tue, 25 May 2010 12:13:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shane Anderson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<description><![CDATA[Over the course of the festival, I’ve been asking theater makers within and without tt10 about the state of German theater by asking them about the past of theater from the perspective of the future.  I&#8217;ve been asking the theater makers to assess or reassess their position to the theater of now by looking [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Over the course of the festival, I’ve been asking theater makers within and without tt10 about the state of German theater by asking them about the past of theater from the perspective of the future.  I&#8217;ve been asking the theater makers to assess or reassess their position to the theater of now by looking out from an imaginary future. This tactic, which has been developed by two critical theorists, Manuela Zechner and Anja Kanngieser, is called <a href="http://www.futurearchive.org/static/events.html" target="_blank">the future archives</a> and it provides a space to think about the possibility of change. I&#8217;ve asked:</p>
<p><strong>Imagine you’re living in the year 2050.  Please describe the theater of 2010 as you remember it.  What’s improved?  What do you miss?</strong></p>
<p>In my correspondence with theater makers, some have said they’d prefer not to discuss the future of German theater or the future at all. Others have said such speculations of ‘visionaries’ have proved to be dangerous over the course of history. But others have agreed with Manuela Zechner and Anja Kanngieser, that talking about the present in the future in the now can help us reframe our desires. These answers can be read and discussed here.</p>
<p><span id="more-3271"></span><br />
: People are much better at moving in unison and harmonizing now. In the past, they weren’t good enough yet. But I still miss the dirty rooms.<br />
- <strong><a href="http://www.oktheater.org/" target="_blank">Pavol Liska</a></strong>, co-director of The Nature Theater of Oklahoma.</p>
<p>: maybe it’s like this:<br />
April 4, 2050<br />
in the fourth grade of some elementary school<br />
Marion C. raises his hand. We’re in the history lesson. In the history books. They still exist. The open pages show a space in which a lot of people are sitting and staring in a single direction where two people are standing and seem to be moving and speaking with one another.<br />
Marion asks, why did people even go to the theater then.<br />
The teacher, Ms. Kramer, is walking back and forth, rubbing her hands. She remains in place and thinks, then walks back and forth, rubbing her hands. The children, they are all sitting and staring in the same direction. The hands are rubbed. The mouth of the teacher opens, silently. And then there’s a sound.<br />
-<strong><a href="http://www.berlinerfestspiele.de/de/aktuell/festivals/03_theatertreffen/tt10_programm/tt10_programm_stuecke/tt10_ProgrammlisteDetailSeite_stuecke_15199.php" target="_blank">Ekat Cordes</a></strong>, Stueckemarkt author.</p>
<p>: Theatre of the future. Or of the now. Shit, I miss the old days. When you could actually &#8220;see&#8221; an actor on the stage. I mean, it was the days of skype and mobile phones and the internet and things had an aura of reality around them. You could smell the sweat of the actors and of the audience around you, which actually was sometimes a bit problematic. The theatre of today offers more reality than reality ever has, you can explore new worlds in the post-cyberspace virtual module &#8211; but its like they say. You can always know a cyber-actor by looking into his eyes. And somehow I always get a nostalgic feeling thinking about the empty German stages and the fake blood that used to flow on the stage floor. It´s strange, now in the year 2050, in a world of complete reality, where everything can be created, the fantasy is just missing.<br />
-<strong><a href="http://www.berlinerfestspiele.de/de/aktuell/festivals/03_theatertreffen/tt10_talente/tt10_forum/tt10_forum_stipendiaten/tt10_bio_birgisson.php" target="_blank">Símon Birgisson</a></strong>, director, dramaturg and participant in the International Forum.</p>
<p>: In 2010 we were afraid of materials. 2010 is in between showing this fear, because living is fear, and trying to understand this fear. They were very serious in 2010, a little too serious. I missed playfulness in 2010, the fact that theater is a way to play with reality. In 2050, we see that all of this is nothing and we’re trying to live more.<br />
- <strong><a href="http://anjajoos-management.de/seiten/lucie-zelger.php" target="_blank">Lucie Zelger</a></strong>, actress and participant in the International Forum.</p>
<p>: theatre in 2010 is obsessed with not being theatre. it is ambivalent to its history and confused as to its future, as a slightly bashful anachronism. some people go back to fetishizing the authenticity of the performers voice and body, the body of performance art and the authority of narrative, others fetishize the idea of an &#8216;outside&#8217; via site specific performance and the like. theatre loves the idea of post-humanistic mediations. a &#8216;theatre&#8217; is a building in which social divisons are played out in perverse an aesthetically pleasing ways.<br />
after the bazzleolution during which the curtain were burned and applause was banned, banks to the future were installed in the old theatre houses. the theatre became the repository of radical multidimensional therapeutic time travelling whereby people reenacted the traumas of their pasts via the divisions between auditorium, stage and backstage. witches and time ladies facilitate this travel, having overthrown the patriarchy of wizards and time lords.<br />
we miss the feel of velvet curtains on our skin. but we have velvet skin now.<br />
- <strong>Manuela Zechner</strong> and <strong>Anja Kanngieser</strong>, creators of the <a href="http://www.futurearchive.org/" target="_blank">future archives</a>.</p>
<p>:&#8221;Ich sage euch, wenn sie nicht alles in hölzernen Kopien bekommen, verzettelt in Theatern, Konzerten und Kunstausstellungen, so haben sie weder Augen noch Ohren dafür. Schnitzt einer eine Marionette, wo man den Strick hereinhängen sieht, an dem sie gezerrt wird und deren Gelenke bei jedem Schritt in fünffüßigen Jamben krachen &#8211; welch ein Charakter, welche Konsequenz! Nimmt einer ein Gefühlchen, eine Sentenz, einen Begriff und zieht ihm Rock und Hosen an, macht ihm Hände und Füße, färbt ihm das Gesicht und läßt das Ding sich drei Akte hindurch herumquälen, bis es sich zuletzt verheiratet oder sich totschießt &#8211; ein Ideal! Fiedelt einer eine Oper, welche das Schweben und Senken im menschlichen Gemüt wiedergibt wie eine Tonpfeife mit Wasser die Nachtigall &#8211; ach, die Kunst!<br />
Setzt die Leute aus dem Theater auf die Gasse: die erbärmliche Wirklichkeit! &#8211; Sie vergessen ihren Herrgott über seinen schlechten Kopisten. Von der Schöpfung, die glühend, brausend und leuchtend, um und in ihnen, sich jeden Augenblick neu gebiert, hören und sehen sie nichts. Sie gehen ins Theater, lesen Gedichte und Romane, schneiden den Fratzen darin die Gesichter nach und sagen zu Gottes Geschöpfen: wie gewöhnlich! &#8211; Die Griechen wußten, was sie sagten, wenn sie erzählten, Pygmalions Statue sei wohl lebendig geworden, habe aber keine Kinder bekommen.&#8221;<br />
Camille, from Danton’s Death by Georg Büchner, 1835. Act 2, Scene 3.<br />
- <strong><a href="http://www.laurentchetouane.com/" target="_blank">Laurent Chetouane</a></strong>, director.</p>
<p>: <img class="alignleft size-large wp-image-3273" title="1001(24)" src="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/uploads/2010/05/100124-450x450.jpg" alt="" width="450" height="450" /></p>
<p><img class="alignleft size-large wp-image-3274" title="1111(24)" src="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/wp-content/uploads/2010/05/111124-450x450.jpg" alt="" width="450" height="450" /></p>
<p><a href="http://www.sophiensaele.com/produktionen.php?IDstueck=770" target="_blank">Herbordt / Mohren</a>, directors.</p>
<p><a href="http://www.sophiensaele.com/produktionen.php?IDstueck=770" target="_blank"></a>: In 2050 theater is much better because I don’t have to leave my house, it’s already there waiting for me but I do miss a bunch of people screaming ‘boo’ together.</p>
<p>-<strong><a href="http://deadcatbounce.blogg.de/" target="_blank">Chris Kondek</a></strong>, director and video artist.</p>
<p>: There were some people who wanted to change the way things were, but who weren’t satisfied (with things or with themselves) when they got it, and even so they are still around today somewhere.<br />
-<strong><a href="http://bachmannpreis.eu/de/literaturkurs/41" target="_blank">Hannes Becker</a></strong>, Stueckemarkt author.</p>
<p>: It&#8217;s 2050 and I&#8217;m 67. After I worked in a lot of different theatre and performance projects for more than 40 years, one of my grandchildren (I have to admit: my favorite) just started to work as an artistic freelancer as well. My two children always feel bad, because I have so less money these days. Both my daughters turned out to be pragmatic. One became a teacher (like my mother), and the other works as a lawyer. The lawyer is now pretty afraid that her daughter will turn out to be as reckless as me: Since the last Stadttheater died in 2044 there are only a few real houses left, where you can do theatre. It became pretty hard. And you have to travel a lot.<br />
Most of the stuff I&#8217;m doing these days is in special places: shop windows, parks, the web and mostly flats from rich people who don&#8217;t want theatre to die. Sometimes I tell my granddaughter about my youth and its theatre: I think it was more satisfied than these times (although there was a lot complaining). Who wants to be an actor or director or author today has to be really sure of this. I kind of miss the times when there were discussions if there were too many promotion programs for young artists or not. But my granddaughter is very serious with her plans. I have the feeling that there is a revolutionary undertone in her generation.<br />
-<a href="http://www.verschwendedeinedaten.org/" target="_blank"><strong>Alexandra Müller</strong></a>, tt10 blogger.</p>
<p>: the most important changes of the (German-speaking) theater scene in the last 40 years has definitely been the fact that the theater institutions have changed. The so-called repertoire theater – theater with a fixed ensemble of actors – remain one of the exceptions: however, it’s no longer the bigger city and state theaters with their huge apparatuses that dominate the theater landscape, but rather the innumerous groups of independent theater companies, who work together with certain venues in co-productions and who are linked with various venues and theater houses. Repertoir theater became a theater of touring and guest performances. A model which has existed for a very long time outside of the German-speaking realm (see, for instance, France). This structural change allowed for a greater exchange between the various approaches and aesthetics of the various companies, for a greater internationalization and a more general openness to the other<br />
art forms. A well subsidized ‘scene’ formed that also became well respected outside of the German-speaking areas.<br />
Today’s audience of 2050 now enjoys very different productions, production styles and theater approaches – often, the borders between performance, fine arts, installation and ‘speaking theater’ blur.<br />
That’s also the reason why theater has been able to become more important and relevant: the number of viewers rose, and, in comparison to the movies and the virtual worlds (to name a recent accomplishment), it seems that there’s a growing need for a live experience and the directness of contemporary theater. Which is a very pleasant development.<br />
-<strong><a href="http://www.schweigen.to/">Tomas Schweigen</a></strong>, director</p>
<p>: In 2010, they were still using actors in the same, physical space. Now we have actors from all continents, performing simultaneously – on a live feed.  I miss the space.<br />
- <strong><a href="http://www.peca.ro/Index/index.html" target="_blank">Peca Stefan</a></strong>, Stueckemarkt author.</p>
<p>: From today’s perspective I would say that theater in 2010 resembles a giant fossil, like one from a dinosaur, a fossil that you didn’t really know where to put it to collect dust. Of course, no one really wanted to have it anymore. Even then it seemed to me that stage theater was really moving because it came from a time when people let themselves been hypnotized by one-dimensional means. That was also somehow beautiful and naïve, as is when children believe in Santa Claus.<br />
Back then I was an actress and I was unbelievably bored with conventional stage theater. However, I had the luck to be able to work with SIGNA, a theater group from Copenhagen. From January to March 2010 we locked ourselves for four weeks in an abandonded villa and performed a version of Pasolini’s film “Salo.” The audience could come and go as they wished. We performed 24 hours a day. The police showed up a number of times – but we kept performing and the villa was always full. The audience broke down in the show by the score. They cried out for joy, for anger, for sadness and from laughing. They came and they abused us, the hated and loved us. We mixed them up and that was a good thing, because stage theater didn’t do that anymore for some reason. I’ll miss my time in Salo, even if the food was terrible and even if I can’t listen to Tschaikovsky anymore. I can still remember a girl named Erna. Her parents fled from war. She came every day to the villa and said that this place was the only place where she learned to understand the war, and where she could process all the horrors that her family suffered. She always had rum truffles with her, I remember that too. I wonder whatever happened to her.<br />
-<strong><a href="http://www.agentur-dorandt.de/schauspieler/w/10/vita.html" target="_blank">Stefanie Mühlhan</a></strong>, writer and actress with the theater troupe SIGNA</p>
<p>: in a present from the future looking at the past – that has very little to do with science fiction, it has more to do with history. Especially with our own. To get into this though experiment, I’ll sit in a café in Vienna in the year 2050, I’ll order a Melange and read the newspapers from 2010. The headlines astonish me. They awake old memories but the social conditions, in which they occurred, are lost to me. I remember very personal details. I remember a still infant impulse to box up the whole world in my texts. I remember a curiosity to see and experience as much as possible. The desire to gain money, power, fame and the whole world with writing. And the theater, which in its very, very old historicity, never stopped to give everything old a new life. In that respect, nothing has changed in 2050. I’m just coming from the Burgtheater. It still smells like it always smelled. The smell of a sunken monarchy that buried itself in ruins. And in the seats in pit and on the balcony. A year ago, they reappolstered the seats. Now they look like they’re from the year 2050, they remind me of 2010 and stink like in 1880. The façade has been redone for the third time since I’ve been in Vienna. When the representative crumbles, it’s painted over. The stone underneath is hollow. One day, perhaps in 3050, the Burgtheater is going to collapse. A new Burgtheater will be built, with a new architecture that resembles an old tradition from a post-post modern viewpoint. It will be a new post-post-baroque, that will introduce a new perception of virtual bodies to the post-post modern man. That the virtual, the medial immaterial, originates from an old realization between the break of sense and being will be carried by the technological transformation but will not be immediately obvious. The new that takes places on the surfaces. The old that lies in the layers of history underneath. I think, this history cannot be avoided, I put down the newspaper and I finish my Melange.<br />
-<strong><a href="http://www.berlinerfestspiele.de/de/aktuell/festivals/03_theatertreffen/tt10_talente/tt10_stueckemarkt/tt10_dramatikerworkshop/tt10_bio_arzt.php" target="_blank">Thomas Arzt</a></strong>, Stueckemarkt author</p>
<p>: Ahh, the theater of 2010. Or even 2020 for that matter – what a joke! They were still concerned with whether or not people should be entertained in the theater or whether they should be learning something. There were all these questions that dated back hundreds of years and back then it seemed like there was never going to be a definitive answer, but that was before there was Pristine Etere. Or rather, she had been born, but she hadn’t developed her theory or stage praxis yet, she was just a kid in 2010, playing with a gameboy all the time. Of course, you’re familiar with her theory and I don’t need to explain it to you, but basically since Pristine people have stopped worrying about whether or not theater serves a function, now we know just what it is. Of course, I don’t need to explain that to you but back in 2010, they were really worried about this.  Funny, isn’t it?<br />
-<strong><a href="http://shane-anderson.blogspot.com/" target="_blank">Shane Anderson</a></strong>, author and blogger</p>
<p>The future archive is a platform that issues divergent responses to the problem of how to think about the future. It investigates how people position themselves vis a vis the future, conceptually and practically &#8211; how they try to make change happen. As such, the future archive engages conversations that are set in possible times and spaces to come, which two or more people performatively inhabit as proposed versions of futurity. From there, contemporary society is remembered. In every conversation, a different future is negotiated &#8211; via a discursive methodology complicit with radical pedagogy and action research, as well as techniques of interview and dialogue. –MZ and AK</p>
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		<title>Erleuchtet</title>
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		<pubDate>Tue, 25 May 2010 11:54:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kim Keibel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Die Kontrakte des Kaufmanns. Eine Wirtschaftskomödie]]></category>
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		<description><![CDATA[Elfriede Jelineks &#8220;Die Kontrakte des Kaufmanns&#8221; ist in der Inszenierung von Nicolas Stemann ein vielstimmiges Geld-Oratorium, das die Ersatzreligion des Kapitals besingt und durchleuchtet. Kim Keibel hat die Schauspieler vor ihrem Auftritt mit aufklärerischer Lichtkrone fotografiert. Weitere Bildergalerien hier.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Elfriede Jelineks <a href="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/category/artikel-zu/die-kontrakte-des-kaufmanns-eine-wirtschaftskomoedie/" target="_blank">&#8220;Die Kontrakte des Kaufmanns&#8221; </a></strong><strong>ist in der Inszenierung von Nicolas Stemann ein vielstimmiges Geld-Oratorium, das die Ersatzreligion des Kapitals besingt und durchleuchtet. Kim Keibel hat die Schauspieler vor ihrem Auftritt mit aufklärerischer Lichtkrone fotografiert.</strong> Weitere Bildergalerien <a href="http://www.theatertreffen-blog.de/tt10/tag/bildergalerie/" target="_blank">hier</a>.</p>

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