
25. Mai 2010 - 14:13 uhr
von Shane Anderson
Over the course of the festival, I’ve been asking theater makers within and without tt10 about the state of German theater by asking them about the past of theater from the perspective of the future. I’ve been asking the theater makers to assess or reassess their position to the theater of now by looking out from an imaginary future. This tactic, which has been developed by two critical theorists, Manuela Zechner and Anja Kanngieser, is called the future archives and it provides a space to think about the possibility of change. I’ve asked:
Imagine you’re living in the year 2050. Please describe the theater of 2010 as you remember it. What’s improved? What do you miss?
In my correspondence with theater makers, some have said they’d prefer not to discuss the future of German theater or the future at all. Others have said such speculations of ‘visionaries’ have proved to be dangerous over the course of history. But others have agreed with Manuela Zechner and Anja Kanngieser, that talking about the present in the future in the now can help us reframe our desires. These answers can be read and discussed here.
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25. Mai 2010 - 13:54 uhr
von Kim Keibel
Elfriede Jelineks “Die Kontrakte des Kaufmanns” ist in der Inszenierung von Nicolas Stemann ein vielstimmiges Geld-Oratorium, das die Ersatzreligion des Kapitals besingt und durchleuchtet. Kim Keibel hat die Schauspieler vor ihrem Auftritt mit aufklärerischer Lichtkrone fotografiert. Weitere Bildergalerien hier.

25. Mai 2010 - 11:29 uhr
von Elisabeth Hamberger
In Nicolas Stemanns Inszenierung von Elfriede Jelineks Wirtschaftskomödie “Die Kontrakte des Kaufmanns” stehen während der ersten Hälfte des Abends die Türen zum Theatersaal sperrangelweit offen. Elisabeth Hamberger und Judith Liere haben die Hinein- und Hinausgehenden gefragt, wie ihnen das gefiel.

25. Mai 2010 - 9:00 uhr
von Mary Scherpe

Der Regisseur Thomas Ostermeier am 22. Mai 2010 in seiner Wohnung in Berlin-Wilmersdorf.
Die Fotografin Mary Scherpe besucht für uns Berliner Theatermacher.

24. Mai 2010 - 20:55 uhr
von Shane Anderson
99 pages of text, 4 hours of theater, no scheduled intermissions. Sounds like a marathon, right? Sounds potentially aggressive, potentially cruel. Did I mention that “Die Kontrakte des Kaufmanns” by Elfriede Jelinek is about the financial crisis and the evils of capitalism? Did I mention that the text resembles Jelinek’s “Women as Lovers” in its structural patterns? That the text spins around and around and goes almost nowhere? Did I mention that the text is 99 pages and that the piece is 4 hours without an intermission? But out of these daunting circumstances, Nicolas Stemann has created a wonderful, inspiring evening of theatre.

Who's Afraid of 99 Pages? Photo: David Baltzer
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24. Mai 2010 - 16:52 uhr
von Redaktion tt-Blog
In der traditionellen Abschlussrunde des Theatertreffens stellen sich alle sieben Juroren den kritischen Fragen des tt-Publikums.
Wir waren dabei und haben live für Sie mitgebloggt. Weiterlesen »
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24. Mai 2010 - 16:50 uhr
von Anna Pataczek

Paul Herwig nach der Premierenparty beim Theatertreffen. Foto: Kim Keibel
Paul Herwig ist heute Nachmittag mit dem Alfred-Kerr-Darstellerpreis für seine Rolle des Johannes Pinneberg in “Kleiner Mann, was nun” ausgezeichnet worden. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wurde zum sechzehnten Mal vergeben. Geehrt werden junge Schauspieler oder Schauspielerinnen, die in einer Inszenierung auf der Bühne des Theatertreffens zu sehen waren. Juror war in diesem Jahr war Schauspieler Bruno Ganz.
“Er lässt mich ins Innere sehen, in seines, in Pinnebergs und in meines”, begründete Ganz seine Wahl für den 1970 geborenen Paul Herwig. Sich zu entscheiden, schien ihm nicht einfach gefallen zu sein. Die Regisseure des diesjährigen Theatertreffens scheuten das Identifikatorische wie der Teufel das Weihwasser, beklagte sich der Juror. Stattdessen sah er: “Comedy, Chor und Kabarett”. Das habe ihm die Möglichkeit genommen, die Schauspieler zu beurteilen. Weiterlesen »

24. Mai 2010 - 15:39 uhr
von Alexandra Müller
Die schlechte wirtschaftliche Lage, das fehlende Geld, die Krise: An allen Ecken und Enden ging es auch beim Theatertreffen darum. Persönlich betroffen sind fast alle, hier spricht nun eine, die das Thema “Produktionsbedingungen” ein Festival lang mit sich herumschleppte.
Es sieht schlecht aus. Aber das wissen wir doch, ruft es jetzt aus allen Richtungen. Sogar mein jugendlich-naives früheres Ich wusste es schon: Als die 17-jährige Alexandra M. sich damals im mittelhessischen Niederbieber dafür entschied, Schauspielerin werden zu wollen, sagte sie immer, wenn sie darauf angesprochen wurde: “Ich weiß, dass es hart ist, aber wenn man es wirklich will, muss man es tun. Meine Mama unterstützt mich da auch.”
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