Die Fotografin Kim Keibel untersucht das Theatertreffen nicht nur hinter dem Objektiv, sie hat sich auch hinter die Kulissen geschlichen. Allerdings nur, um diejenigen, die sie da gefunden hat, wieder vor die Kulisse zu holen. In ihrer Fotoserie “Vor den Kulissen” hat sie Techniker, Bühnenmeister und Beleuchter vor der zweiten Aufführung auf die Bühne geschickt. Hier die ersten sechs Kulissen. Fortsetzung folgt.
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Vor den Kulissen – Teil 1
Survival Techniques
Dea Loher’s play “Diebe” has everything this year’s tt theme promises. Wolves and crises, the return of Nature and problems. Unfortunately, this new work from a living dramatist failed to excite my imagination, my hopefulness or even my willingness to sit in the theater.
Kurz danach: Nicht amüsiert
Vorhang runter, Tonband an: ein kritischer Dialog zu “Diebe” am S-Bahnhof Friedrichstraße.
Musik: Panthalassa “Cielo Astral”, Philipp Koster.
Die Erwartungen vor dem Stück gibts hier.
Herzzahl: Gemischte Gefühle
Gesehen, gedacht, gepunktet. Direkt nach jeder tt-Premiere beurteilen wir die Inszenierung in vier Kategorien, am nächsten Morgen gibt es eine ausführliche Kritik.
Heute: “Diebe“
- (KLEIDUNGS)STYLE // ♥ ♥ ♥ _ //
- MONTY-PYTHON-HUMOR // _ _ _ _ //
- AUGENVERDREHFAKTOR // ♥ ♥ ♥ _ //
- BILDUNGSBÜRGERBINDUNGSFÄHIGKEIT // ♥ ♥ ♥ ♥ //
” … und kreist und dreht sich nur und hat kein Ziel …”
Man denke sich Andreas Kriegenburgs “Diebe“-Inszenierung ohne das gigantische Schaufelrad auf der Bühne. “Das letzte Feuer” ohne das Karussell. Seinen “Prozess“ ohne das riesige Auge. Was wären Kriegenburgs Inszenierungen ohne die metaphernstarken Bühnen? Überlegungen zu den Arbeiten eines Regisseurs, der sich momentan an mechanischen Bühnenbildern abarbeitet.
Great Expectations
Ich habe mal alles gelesen, was ich zu “Diebe” – heute Abend tt Premiere – finden konnte: Pressetexte, Rezensionen, Google. Meine gesammelten falschen Erwartungen.
“Diebe” ist für Loher-Verhältnisse ungewöhnlich komisch.
sagt Ulrich Weinzierl auf Welt.de.
Plötzlich wird klar, dass die Farce nur eine Falle war und die Klamotte die Mutter der Tragödie.
sagt Peter von Becker im Tagesspiegel.
Im Laufe des Abends schießen einem die verschiedensten Erinnerungen durch den Kopf. An Klassiker der Komik wie Loriot und Monty Python, ebenso wie an die boshaft-ironischen Gruselfilme Roman Polanskis.
sagt Jury-Mitglied Stefan Keim im tt Magazin.
Es wird menscheln, heut Abend im Deutschen Theater, sage ich, nach meiner kleinen Hintergrundrecherche. Mehr hab ich ja nicht. Jetzt also freies Assoziieren: (weiterlesen…)

